"   Der"  Englische Bully 


Geschichte

Vor 200 Jahren sah die Englische Bulldogge noch ganz anders aus. Diese uralte Rasse war nämlich ausschließlich für das Bullenbeißen und für Hundekämpfe gezüchtet worden. Sie hatte längere Beine und war athletischer gebaut, dafür weniger muskolös, und ihr Aussehen entsprach weitaus eher ihrem Zweck. Ihre Vorfahren, mastiffartige Hunde, waren schon seid dem 13. Jh. für das Bullenbeißen gezüchtet worden.
Als das Bullenbeißen 1835 verboten wurde, schien es fast, als würde die Bulldogge die nun "ausgedient" hatte, aussterben. Aber ein paar Liebhaberzüchteten weiter, und der erste Bulldog Club wurde 1875 gegründet. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde das aggessive Verhalten, , für das die Bulldoggen bekannt waren, allmählich weggezüchtet und eine behäbigere Gestalt - großer Kopf-schwere Knochen und "krumme Beine- wurden hineingezüchtet. Bereits in den 1920gern hatte die Bulldogge nahezu das heutige Aussehen. Die Schattenseiten dieses nur aufs Aussehen gezielten Züchtens bestand in einer Menge von Gesundheitsproblemen, die gleich mit eingezüchtet wurden. Die Liste ist zwar nicht endlos, aber man muss sie beachten, und jeder, die sich diese sanftmütige Rasse als Haustier anschafft, sollte dafür sorgen, dass sie die Umgebung und die Fürsorge bekommt, die sie braucht !

Heute ...

... ist die Bulldogge freundlich und problemlos - Es gibt kaum eine Hunderasse die solch eine Wandlung durchgemacht hat wie diese.
Sie macht keine besonderen Schwierigkeiten in der Erziehung, ist zutraulich gegenüber allen, die sie kennt und tolerant gegenüber Fremden ob Mensch oder Tier.

Jedoch sollte man immer beachten !!!!
Der Mensch ist Derjenige , - der aus dem Tier das macht - was es ist !!!!!!!
.... es liegt in unserer Hand - an unserer Erziehung !

 Sorgen muß man für regelmäßigen (...is klar ! ;)  ) aber mäßigen Auslauf - der "Bully" kann sich übermäßige Gewichtszunahme nicht leisten weil es sein Herz zu sehr belasten würde-, und er muß sich bei heißem Wetter schonen da er sehr temperaturempfindlich ist - auch wenn einige von ihnen ausgedehnte Sonnenbäder lieben ! ;) ...sollte man immer ein Auge auf unsere süßen Fellnasen haben! Auch sollte man beachten, dass die meisten Bulldoggen nicht schwimmen können- ihr schwerer Kopf bringt sie aus dem Gleichgewicht -, aus Erfahrung kann ich auch nicht gerade behaupten, dass sie das Wasser sonderlich lieben ;) Bulldoggen lieben Ihresgleichen, viele Halter haben daher meist auch zwei. Wohlgesonnen gehen die meisten Bully´s auf andere 4-Beiner (Rassen) zu , doch leider werden sie manchmal von den Anderen missverstanden die nicht in die Gruppe (Malosser) fallen.

Warum?
Na stellt Euch doch mal ein Schäferhund, ein Colly oder Pointer,ach es gibt soviele Rassen,vor .... die zb eine Rute haben die man von weiten schon sehen kann. Wodurch der Hund zb. seine Freude, (es gibt edliches was die Rute zeigt), unsere haben da : einen Knoten,gerade oder schraubförmig etc. , kleines "Etwas" ;)
Also die Freude über die Rute zu zeigen, für andere Artgenossen , entfällt schon einmal fast komplett - aber wer kennt es nicht, der ein Bully hat?! Freude?! .... da wackelt  meist der ganze kleine PO !;) Wir können das deuten! - aber andere Artgenossen?
... und dann kommt da noch "jemand" auf mich zu ... der solche Geräusche macht ! Ist das jetzt Knurren oder was soll das "Grunzen" sein?! Ich geb doch auch nicht einfach sowas von mir...
... Wer einen Bully hat weiß wovon ich rede.... ja sie können schon manchmal seltsamme Geräusche von sich geben, gerade wenn es sehr warm ist. :)
... aber auch in der Nacht, jeder weiß wer solche eine süße Knautschnase hat, jaaaa da kann selbst der eigene Mann neben einem  übertönt werden ;)
... jeder empfindet es anders , jedoch mich beruhigt das Bully-geschnarche :)
Und wer seinem treuem Vierbeiner eine Freude machen möchte - die meisten Bully`lieben es auf Spielzeug-Knochen rumzukauen , ja man könnte schon fast sagen, sie haben nen Kauzwang ;)





  """  Der"  Französische Bully 


Über die Herkunft der Französischen Bulldogge gibt es viele Theorien. Am wahrscheinlichsten ist, dass Bulldoggen, die als Haustiere gehalten wurden, im 19.Jh von englischen Textilarbeitern nach Frankreich gebracht wurden. Die kleinwüchsigen Bulldoggen wurden mit französischen Rassen gekreuzt und allmählich entstand die flachnasige Bulldogge mit Fledermausohren, wie wir sie heute kennen.
... andere Theorien erzählen mehr oder weniger die selbe Geschichte, außer dass diese frühen Bulldoggen mit spanischen Züchtungen gekreuzt wurden oder nur aus spanischen und französischen Züchtungenhervorgegangen seien. Welche Theorie auch zutreffen mag: Zu Beginn des 20 Jh. wurde die Französische Bulldogge zum Modehund auf beiden Seiten des Kanals, begehrt von Berühmtheiten wie Edward vII. von England oder der französischen Schriftstellerin Colette. Ab 1910 waren die Hunde die Attraktion auf den Show`s in den USA. Das herrausragende, ins Auge springende Merkmal des "Frenchie" die aufgestellten Fledermausohren, brauchten eine Weile, bis sie eingezüchtet waren.

Da die französische Bulldogge nur als Begleidhund gezüchtet wurde und nie als Kampfhund wie andere Mastiffabkömmlinge, war sie immer als Haustier beliebt und erfolgreich.

Die französische Bulldogge ist eine der gesündesten Bulldoggenrassen. Trotzdem bedingt das flache Gesicht, dass der Hund empfindlich gegen Hitze ist und bei heißem Wetter nicht zu "Wanderungen" ausgeführt werden sollte. Auch ist es ihm nahezu unmöglich zu schwimmen, "Ausnahmen bestätigen die Regel" , deshalb sollten sie vor tiefen Wasser ferngehalten werden.
Die Rasse ist von Natur aus problemlos, sanft und eigentlich nicht aggressiv, weder zu Menschen noch zu anderen Hunden.
Trotzdem kannder Hund sehr laut bellen und ist für seine Größe ein exellenter Wächter.